Bericht zur Fachtagung Abwasserbilanz 2003

Erfolgreicher Tagungsverlauf mit 140 Teilnehmern – Wieder großes Interesse an den Fachthemen

Nach dem Grußwort durch den Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Martin Wille erläuterte der Staatssekretär Friedhelm Schmitz-Jersch vom Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung die Abwasserpolitik des Landes Brandenburg und gab einen Ausblick auf die in Zukunft stark begrenzten Möglichkeiten der Förderpolitik des Landes.

Im Anschluss an seine Ausführungen stellte sich der Staatssekretär den kritischen Fragen, die besonders von einer kleinen Gruppe, die sich die dezentrale Abwasserentsorgung auf die Fahne geschrieben hat, gestellt wurden.

Bernhard Blume von der LBB Kommunalgesellschaft stellte Praktische Erfahrungen beim Schuldenmanagement vor.

Turgut Pencereci, Geschäftsführer des Landeswasserverbandstages spannte mit seinen Ausführungen zur EU-Wasserrahmenrichtlinie den Bogen von der Abwasserbehandlung zur Wasserversorgung und erläuterte die Orientierung auf Flussgebietseinzugsbereiche.

Der erste Veranstaltungsblock wurde durch der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Wasserbetriebe, Jörg Simon mit Ausführungen zum Miteinander von Berlin und Brandenburg beendet.

Im zweiten Veranstaltungsblock wurden von den Referenten Igor Vogel (Oranienburg), Henner Haferkorn (Strausberg) und Wolfgang Wollgam (Cottbus) verschiedene Aspekte von Partnerschaften bei der Abwasserentsorgung (und Wasserversorgung) beleuchtet.

Nach der Mittagspause stand das Thema Klärschlamm – eine Gefahr für die Umwelt? im Mittelpunkt. Herr Prof. Dr. Ludwig Ebner (TFH Wildau) und Gerd Peters (Berliner Wasserbetriebe) referierten.

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